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Übertritt

Die Grundschule Kirchenplatz freut sich auf ihre Schulanfänger!

Ihr Kind erwartet ein liebevolles und motivierendes Lernumfeld, in dem es mit Freude Neues entdecken und seine Talente entfalten kann.

Schritt für Schritt zur passenden Schulart

Der Übertritt an eine weiterführende Schule ist ein bedeutender Schritt im Leben Ihres Kindes. Nach den ersten erfolgreichen Jahren in der Grundschule steht nun eine wichtige Entscheidung an, die den weiteren Bildungsweg prägt. Dabei spielen nicht nur Noten eine Rolle, sondern auch die individuellen Stärken, Interessen und die persönliche Entwicklung Ihres Kindes.

Auf dieser Seite finden Sie alle wichtigen Informationen zum Ablauf, zu Terminen und zu den verschiedenen Schularten. Unser Ziel ist es, Sie dabei zu unterstützen, gemeinsam mit Ihrem Kind eine gut informierte und passende Entscheidung für den nächsten Bildungsabschnitt zu treffen. Kommen Sie gerne für ein Beratungsgespräch auf die Lehrkräfte der dritten und vierten Klassen zu.

Fragen und Antworten rund um den Übertritt

Als Übertritt wird der Wechsel von der Grundschule an eine weiterführende Schule (Gymnasium, Realschule oder Mittelschule) bezeichnet. Die Wahl des weiteren Bildungswegs ist aber keine endgültige Entscheidung. Grundsätzlich gilt: Mit jedem erreichten Abschluss steht der Weg zum nächsthöheren schulischen Ziel offen. Nach dem Prinzip der Durchlässigkeit ermöglicht jede weiterführende Schule den mittleren Schulabschluss.

Viele Eltern und Schüler fürchten sich nahezu vor der 4. Klasse und dem angeblich plötzlich hereinbrechenden Leistungsdruck. 

In ihrem eigenen Interesse und dem Interesse ihres Kindes sollten Sie folgendes beachten:

  • Verlassen Sie sich nicht auf das, was andere Eltern Ihnen erzählen. Ihr Kind ist nicht mit anderen vergleichbar. Verlassen Sie sich besser auf die Beurteilung der Lehrpersonen und auf Ihre eigene.

  • Suchen Sie frühzeitig das Gespräch mit der Klassenlehrkraft oder der Beratungslehrkraft, wenn Sie sich unsicher sind. Gemeinsam finden Sie eine Lösung.

  • Nutzen Sie die Informationsangebote der Schule rechtzeitig.

  • Machen Sie sich und ihrem Kind keinen unnötigen Leistungsdruck. Alle Eltern wollen das Beste für ihr Kind, aber falscher Ehrgeiz bei der Schulwahl ist für alle Beteiligten fatal.

  • Das bayerische Schulsystem ist durchlässig. Eine einmal getroffene Entscheidung ist nicht eine Entscheidung über den Schulabschluss.

In Bayern wird die Entscheidung für die weiterführende Schule auf Basis der folgenden drei Elemente getroffen:

  • Übertrittszeugnis mit Schullaufbahnempfehlung

  • ggf. Teilnahme am Probeunterricht in der weiterführenden Schule

  • Elternwille

Diese drei Elemente müssen für die richtige Entscheidung in Balance gebracht werden.

Im Folgenden werden die verschiedenen Phasen des Übertritts beschrieben, der sich von der 3. bis zum Abschluss der 5. Klasse zieht.

 

In Form von speziellen Elternabenden oder Beratungen werden die Eltern über das bayerische Schulsystem informiert und es wird eine erste Orientierung geben. Der erste Informationsabend dazu findet meist im März der 3. Klasse statt. Beachten Sie dazu die Termininformationen auf der Startseite und über den Schulmanager.

Über das gesamte Schuljahr hinweg wird die Elternberatung in Form von Sprechstunden oder Elternabenden fortgeführt. 

Im Unterricht wird eine festgelegte Anzahl an Proben (Leistungsnachweisgeschrieben. Die Proben werden ca. eine Woche vorher angekündigt, um eine ausreichende Vorbereitung zu gewährleisten.

Das reguläre Zwischenzeugnis entfällt in der 4. Klasse. Stattdessen gibt es Ende Januar eine schriftliche Zwischeninformation zum Leistungsstand. Hieraus können Sie als Eltern frühzeitig einen möglichen Förderbedarf erkennen und mit den Lehrkräften gemeinsam über Fördermaßnahmen entscheiden.

Anfang Mai erhalten die Schüler und Schülerinnen ihr Übertrittszeugnis mit Schullaufbahnempfehlung

Es enthält:

  • die Jahresfortgangsnoten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Heimat- und Sachunterricht (HSU)

  • die Gesamtdurchschnittsnote aus den Fächern Deutsch, Mathematik, Heimat- und Sachunterricht (HSU)

  • eine zusammenfassende Schullaufbahnempfehlung, in der die derzeitige Eignung für den weiteren Bildungsweg festgestellt wird.

Folgende Schullaufbahnempfehlung wird aufgrund des Notendurchschnitts (Deutsch, Mathematik, HSU) gegeben:

  • 2,33 oder besser: Gymnasium

  • 2,66 oder besser: Realschule

  • ab 3,0 Mittelschule

Liegt eine Schullaufbahnempfehlung für die gewünschte Schullaufbahn vor, können die Schülerinnen und Schüler direkt von der 4. Klasse in die 5. Klasse der weiterführenden Schule wechseln.

Liegt keine entsprechende Schullaufbahnempfehlung vor, können die Schülerinnen und Schüler auf Antrag der Erziehungsberechtigten am Probeunterricht in der weiterführenden Schule teilnehmen.

Der Probeunterricht umfasst die Fächer Deutsch und Mathematik. Neben zentral gestellten schriftlichen Aufgaben wird auch die mündliche Leistung beurteilt. 

Der Probeunterricht gilt als bestanden, wenn in einem Fach mindestens die Note 3, im anderen die Note 4 erreicht wird.

Wird der Probeunterricht bestanden, können die Schülerinnen und Schüler in die 5. Klasse der weiterführenden Schule wechseln.

Wird der Probeunterricht nicht bestanden, aber in beiden Fächern mindestens die Note 4 erreicht, so kann der Schüler oder die Schülerin auf Wunsch der Erziehungsberechtigten dennoch in die 5. Jahrgangsstufe der weiterführenden Schule wechseln.

In der 5. Klasse greift ein Begleit- und Unterstützungssystem, z.B. in Form von Beratungsangeboten und Förderelementen. Die Schülerinnen und Schüler haben so die Möglichkeit, die Wahl der Schullaufbahn zu überdenken und ggf. zu korrigieren. Aus diesem Grund wird sie als Gelenkklasse bezeichnet. 

Die Übertrittsphase endet mit dem Abschluss der 5. Klasse.

Die Schullaufbahn kann dann wie folgt weitergeführt werden:

  • bei Erreichung des Klassenziels erfolgt die Versetzung in die Jahrgangsstufe 6 an der Schule.

  • Bei Nichterreichung des Klassenziels muss die 5. Klasse wiederholt werden.

  • Liegt eine entsprechende Schullaufbahnempfehlung vor, so kann ein Übertritt in eine andere Schule erfolgen (z.B. Realschule zu Gymnasium oder Mittelschule zu Realschule).

Folgende Schullaufbahnempfehlung wird aufgrund des Notendurchschnitts (Deutsch, Mathematik, HSU) im Übertrittszeugnis der 4. Klasse gegeben:

  • 2,33 oder besser: Gymnasium

  • 2,66 oder besser: Realschule

  • ab 3,0 Mittelschule

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